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Der Garten und die Farbe

Farben spielen im Alltag eine große Rolle – mal offensichtlich, mal eher subtil. Das gilt auch für den Garten. Deshalb sollte bei der Gartengestaltung auch der Farbauswahl gebührend Aufmerksamkeit zuteilwerden. Wir erklären Ihnen, worauf es bei der Farbgestaltung im grünen Wohnzimmer ankommt.

Garten ist Farbe: Blüten, Blätter, Stein, Holz, Möbel, Polster. Im Garten kann man so richtig in Farben schwelgen. Das kann aber auch schnell schiefgehen: Die Vielzahl an Elementen, über die sich Farbe in den Garten bringen lässt, erfordert eine sehr sorgfältige Planung, damit kein zu unruhiges Bild entsteht. Die Hauptrolle sollte dabei  immer den Pflanzen zukommen. Aber Obacht! Eigentlich selbstverständlich, aber oft vernachlässigt und für die Entwicklung eines auf Pflanzen basierenden Farbkonzepts ungemein wichtig: den Wandel der Natur im Lauf der Jahreszeiten nicht vergessen! Sämtliche Pflanzen verändern sich ständig und mit ihnen auch das Gartenbild. Das heißt, wer mit Farben seinen Garten gestalten möchte, entwirft nicht ein fixes Bild, sondern muss kontinuierliche Farbwechsel einplanen.

Bauliche Elemente wie Wege, Mauern, Zäune, aber auch immergrüne Hecken können bei der Kreation von Gartenbildern so etwas wie die Leinwand bilden – einen ruhigen Hintergrund, vor dem die Natur dann im Laufe des Jahres ihr veränderliches Farbspektrum entfalten kann.

Aus dem Vollen schöpfen

Die konkrete Farbwahl sollte auf die Vorlieben der Gartenbesitzer abgestimmt sein und kann im Laufe der Gartensaison durchaus variieren. Ob Pflanzflächen in leuchtenden Farben oder dezenten Pastelltönen, vielfarbig oder Ton in Ton blühen – alles eine Frage des individuellen Geschmacks und des darauf zugeschnittenen Konzepts. Am besten wählt man Pflanzen so aus, dass ihre Blühzeiträume sich ergänzen, damit Gartenbesitzer möglichst lang Freude an bunt blühenden Beeten haben.

Dabei gibt es zu bedenken: Unterschiedliche Farben haben unterschiedliche Wirkungen auf die Menschen und beeinflussen auch den Gartenstil: Gelb-, Orange- und Rottöne verbreiten eine warme, fröhliche Atmosphäre und verleihen einem Garten oft eine naturnahe, eher ländliche Anmutung. Pastelltöne sind dezenter, wirken edel, filigran, lassen einen Garten eher modern wirken.

Neben den persönlichen Farbvorlieben werden auch Faktoren wie Lichtverhältnisse oder Nutzungszeiten bei der Farbwahl herangezogen: Helle Blüten können schattige Ecken aufhellen und sind auch abends gut sichtbar, dunklere Töne lassen ein Grundstück weniger weitläufig erscheinen.

Großartiges Grün

Eine Farbe wird bei der Pflanzplanung oft vergessen: Grün. Und das ist wirklich schade. Immerhin hat jede Pflanze auch eine Zeit ohne Blüten, in der sie über ihr Laub wirkt. Außerdem gibt es eine gigantische Vielfalt an Grüntönen, mit denen sich ebenfalls wunderbare Gartenbilder entwerfen lassen. Außerdem wandelt sich so manches einfach grüne Blatt Richtung Herbst zum leuchtenden Hingucker.

Schmückendes Beiwerk

Neben dem Hauptdarsteller Pflanze lassen sich mit Accessoires gezielt farbliche Akzente im Garten setzen. So können farblich auf die Terrassenbepflanzung abgestimmte Sitzpolster den Eindruck vollkommener Harmonie erwecken oder ein leuchtend bunter Sitzsack auf der Wiese unglaublich einladend wirken. Fazit: Wichtig ist einfach immer, das Gesamtbild im Blick zu behalten. 


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