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Der Tausendsassa im Garten

Gräser sind stille Stars im Garten. Besonders in der zweiten Jahreshälfte haben die pflegeleichten Begleiter ihren großen Auftritt und malen mit ihren feinen Strukturen und wogenden Blättern fantastische Gartenbilder.

Chinaschilf (Miscanthus sinensis), Gartensandrohr (Calmagrostis acutiflora) und Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) gehören zu den sommergrünen Vertretern, die auch in der kalten Jahreszeit für ein dekoratives Bild im Beet sorgen. Ihre verschiedenen Texturen, Blattformen und Längen - von filigran und zierlich bis hin zu pompös und wogend -  machen reizvolle Kombinationen mit Stauden, aber auch untereinander möglich. Manche, wie das japanische Blutgras (Imperata cylindrica) machen mit ihrer kräftigen Färbung so mancher Blüte Konkurrenz - und das bis in den Herbst hinein. Im Winter, wenn drumherum alles kahl wird, geht der Garten mit Gräsern in die "Nachspielzeit": mit Raureif oder Schnee bedeckt sorgen sie für einen schmucken Anblick.

Integrierter Bodyguard

Gräser sind nicht nur dekorativ, sondern haben auch eine eingebaute Schutzfunktion. Ihre alten Halme schützen bei starkem Frost das empfindliche Herz der Pflanze. Wer sie dabei unterstützen will, sollte die Halme zusammenbinden, damit hohe Schneelasten besser getragen werden können. Das verhindert gleichzeitig, dass alte Blütenstände und Blätter im Garten verteilt werden.

Pflege

Wieviel Wasser Gräser benötigen, kann ganz unterschiedlich sein. Es hängt vor allem von ihrem Ursprungsstandort ab. So stehen Präriegräser wie Rutenhirse (Panicum virgatum) und Blauschwingel (Festuca cinerea)lieber trocken, Teichrandpflanzen wie einige Seggen (z.B. Carex pendula) oder die Waldschmiele (Deschampsia cespitosa) mögen es lieber feucht.

Mit dem Düngen sollte man bei Ziergräsern vorsichtig sein: übermäßiger Gebrauch kann zu einem mastigen Wuchs führen, der die Gräser anfällig für Pilzkrankheiten und Schädlinge werden lässt. Dennoch ist bei der Neupflanzung organischer Dünger als Starthilfe angeraten. Nach dem Rückschnitt im Frühjahr kann mineralischer oder organischer Langzeitdünger sinnvoll sein. Holen Sie sich Rat bei Ihrem Pflegegärtner!

Sommergrüne Gräser werden vor dem Neuaustrieb zwischen Februar und april ebenerdig zurückgeschnitten, um zu viel Feuchtigkeit und somit Faulstellen zu vermeiden. Im Unterschied dazu werden bei immergrünen Gräsern nur die Frostschäden im Frühjahr geschnitten. Vorsicht: einige Grassorten, z.B. Pampasgras (Cortaderio selloana) haben sehr scharfkantige Blätter. Bei der Pflege sind handschuhe unbedingt angeraten!

 

 

 

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