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Zweiter Frühling

Mit neuer Bepflanzung in saisonalen Farbspektren, wieder verwendetem Pflaster und künstlerischen "Hinguckern" erlebt ein alter Garten sein großes Comeback.

Vorher:

Schwer in die Jahre gekommen war dieser Garten eines Architektenhauses. Was in den 70er Jahren modern war, wirkte jetzt düster, schwer und aus der Mode. Die Bedürfnisse der Familie waren andere geworden. Die Bepflanzung war aus der Form geraten, am Material hatte der Zahn der Zeit genagt, und die Besitzer wünschten sich eine Frischzellenkur für ihren Garten.

Die Wünsche der Besitzer:

Farbe und Emotion

Zusammen mit ihrem Garten wollten auch die Besitzer einen "zweiten Frühling" erleben. Inzwischen selbst im reiferen Alter, sollte der neue Garten noch mal jung machen und aktive Lebensfreude vermitteln. Ein großer Wunsch: ein farb- und emotionsreicher Startschuss ins Frühjahr mit Aha-Effekt. Ein Garten, der richtig loslegt und dann übers Jahr eine Farbpalette abspielt.

Geöffnete Räume

Das Architektenhaus mit großen Glasflächen zum Garten hin sollte eine Verbindung mit dem neuen grünen Wohnzimmer eingehen. Eine Öffnung der Räume und Fortführung der Blickachsen von innen nach außen standen also auf dem Wunschzettel. Abends verschmelzen nun im Licht der individuell fernsteuerbaren Gartenbeleuchtung Haus und Garten miteinander.

Wichtig bei der Planung: Die Gartenpflege sollte von Beginn an in Gärtnerhand bleiben. Außerdem wurde eine vollautomatische Bewässerung Teil des Konzepts, und über den Rasen zieht jetzt ein Mähroboter fleißig seine Runden.

Der Plan:

Nachher:

Auftakt mit Zwiebeln

Wie gewünscht, beginnt das Jahr mit einem frohen, aber fein aufeinander abgestimmten Farbenspiel. Die Zwiebelpflanzen eröffnen die Saison. Im rückwärtigen Garten sind das satt orange und rosé bis lilafarbene Tulpensorten mit zartgelben Narzissen. Das  Stengel- und Blätterwerk der Purpurglöckchen bildet mit den rostroten Cortenstahlelementen und den orangenen Tulpen einen farblichen Klangteppich.

Hauptakt mit Stauden

Dann kommen die Stauden hinzu: Silberkerzen in Blautönen ergänzen das Farbspektrum, gefolgt von weißen Hortensien im Sommer. Gräser setzen mit beschwingter Leichtigkeit das ganze Jahr bis in den Herbst/Winter hinein den Tanz fort. Im Hintergrund dienen Hecken als grüne Leinwand und geben dem Farbenspiel Halt und Kontrast.

 

 

Raumbildung

Raumbildende Elemente wie Hecken und Brennholzlager für den Kamin geben dem Garten Struktur und Linien. Das moderne taubenblaue Gartenhaus ist architektonische Komponente und Farbklecks in einem. Großformatige Natursteinplatten auf der Terrasse und dem zweiten Sitzplatz weiter hinten im Garten sorgen dafür, dass bei allem Farbentanz das Auge auch Ruhe findet. Beetumrandungen aus Cortenstahl greifen den Werkstoff des gleichartigen Wandelements wieder auf.

Der Vorgarten vorher:

Vorgarten in Verwandlung

Auch vor dem Haus hat sich eine Menge getan: Der Vorgarten nimmt mit seiner formalen Formensprache klaren Bezug auf den Hauscharakter. Das alte Natursteinpflaster der Hauszuwegung ist in Kombination mit neuem Pflaster und Platten wieder in die Wege eingeflossen. Pflanzlich startet das Jahr mit Tulpen in Pink und Rosa, weißen Narzissen und lilafarbigem Zierlauch. Dann sind Gräser und Stauden wie z.B. die in sich ruhende Fetthenne an der Reihe, umspielt von Lampenputzern. Die in Bändern verlegten Platten geben dem Auge Halt und der Zuwegung Struktur und Spannung.  Ein freundlicher, aber auch geordneter Empfang für Ankommende.

Nachher:

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