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Sattes Grün

10 Tipps für einen gepflegten Rasen

Einen saftig grünen, dichten, ebenmäßigen Rasen – das wünscht sich jeder Gartenbesitzer.
Von selbst passiert das aber nicht. Und auch, wer sich aktiv um seinen Rasen kümmert,
kann vieles dabei falsch machen. Wie man es richtig macht,
verraten wir Ihnen in unseren 10 Expertentipps:

1. Frühjahrskur zum Start

Nach dem Winter ist der Rasen geschwächt. Altes Laub und abgestorbene Gräser sind Träger von Krankheitskeimen und sollten mit dem Rechen entfernt werden. Danach ist es Zeit für eine Startdüngung mit Stickstoff. Das beschleunigt das Gräser-Wachstum und lässt den Rasen schnell grün werden. Die Wahl des richtigen Düngemittels ist wichtig, damit der Stickstoff den Pflanzen sofort zur Verfügung steht. Wir beraten Sie gerne!

2. Das richtige Saatgut

Zwischen den Grasarten und auch zwischen den Sorten innerhalb einer Art gibt es ganz erhebliche Unterschiede. Die Preisspanne der Gräser ist ebenfalls groß. Bei Rasen gilt tatsächlich die Faustregel, dass Qualität ihren Preis hat: Gute Rasensorten wachsen langsamer und niedriger, dafür dichter und mit mehr Seitentrieben. Wichtig ist auch zu berücksichtigen, wie strapazierfähig das Grün sein muss: Gibt es spielende Kinder? Haustiere? Oder ist der Rasen nur etwas „fürs Auge“? Bei der Auswahl des Saatguts sind wir gerne behilflich.

3. Wildkräuter unerwünscht?

Auf einer naturbelassenen Wiese Teil des Pflanzenreichtums, sind Wildkräuter auf einer gepflegten Rasenfläche eher unerwünscht. Sie werden unweigerlich durch Mensch, Tier und Samenflug eingeschleppt. Die beste Zeit zur Bekämpfung ist der Mai. Dann findet das größte Wachstum statt, und Lücken im Rasen nach der Entfernung lassen sich durch Nachsaat schnell wieder schließen. Wir bemühen uns immer darum, den Einsatz von Pflanzengiften zu vermeiden, und stattdessen biologischen und mechanischen Mitteln den Vorzug zu geben. Wir helfen Ihnen gerne dabei, Ihren Rasen sanft und schonend von Wildkräutern zu befreien!
 

4. Nährstoffe für den Rasen

Rasengräser benötigen die richtigen Nährstoffe für ein gesundes Wachstum. Photosynthese, Zellteilung, Wurzelbildung und Winterhärte sind von der richtigen Zufuhr abhängig. Sticksoff, Phosphor, Kalium, Magnesium und Eisen sind für gesundes Grün am wichtigsten und zu unterschiedlichen Zeiten zwischen März und Oktober in den Rasen einzubringen. Zu viel richtet Schaden an, zu wenig bringt nichts, ebenso wie die falsche Abfolge. Auch hier weiß unser Pflegeteam Rat.

5. Schnitthöhe beachten!

Die optimale Schnitthöhe für einen schönen und gesunden Rasen beträgt 4 – 5 cm. Dann behalten die Gräser die nötige Länge, um Photosynthese zu betreiben, also aus Sonnenlicht und Luftbestandteilen Energie und Sauerstoff zu generieren. Die Wurzeln wachsen durch das Einhalten dieser Schnitthöhe tiefer in den Boden, können sich von dort Wasser „zapfen“, und das macht den Rasen weniger anfällig für Stress und Trockenheit. Diese Arbeit kann man auch bequem von einem Rasenroboter erledigen lassen. Eine Beratung ist dann aber wichtig, damit es nicht zu unerwünschtem Wildkräuteraufwuchs kommt!

6. Regelmäßig schneiden!

Wann ist es Zeit, den Rasen zu schneiden? Am besten folgt man der bewährten „Drittel-Regel“: Immer, wenn der Rasen um ein Drittel seiner Schnitthöhe gewachsen ist, ist es Zeit für den nächsten Schnitt. Wenn der Rasen im Frühjahr so richtig in Fahrt kommt, muss wesentlich öfter gemäht werden. Ab dem Frühsommer verlangsamt sich der Rhythmus. Unsere Pflegeteams kennen sich aus und achten auf das perfekte Timing!

7. Wässern, wässern, wässern...

Gräser bestehen zu 80 – 90% aus Wasser. Verlieren sie nur 5% davon, sterben sie ab. Deshalb: Wässern, und zwar richtig! Der Boden muss rund 10 cm tief durchfeuchtet werden, damit das Wurzelwachstum angeregt wird und das Gras widerstandsfähiger gegen Trockenheit wird. Faustregel: 2x pro Woche 20 Liter Wasser pro Quadratmeter Rasen sind in trockenen Perioden notwendig. Und noch ein Tipp: Lieber früh morgens als abends wässern, sonst fördert das Pilzwachstum und Erkrankungen. Genau passend und nachhaltig wässern lässt sich mit einem automatischen Beregnungssystem. Und das wässert sogar, während Sie in Urlaub sind!

8. Richtig vertikutieren!

Vor allem Zierrasen und ältere Rasenflächen sollten einmal jährlich vertikutiert werden; es macht aber auch Sinn nach einer Moos- oder Unkrautbehandlung, um abgestorbene Reste zu entfernen. Damit das Vertikutieren wirklich nützt anstatt Schaden anzurichten, darf auf keinen Fall zu tief vertikutiert werden! Sonst fördert man das Unkrautwachstum nur! Der beste Zeitpunkt für diese Pflegemaßnahme ist der Mai. Und hinterher die Nachsaat nicht vergessen!

9. Vorbereitung auf den Winter

Bevor der Rasen in den Winterschlaf fällt, kann man seine natürlichen „Abwehrkräfte“ für die kalte Jahreszeit unterstützen. Das geschieht durch eine spezielle Düngung im Spätherbst, deren Zusammensetzung die Kältetoleranz erhöht.
Außerdem darf der letzte Schnitt nicht zu tief erfolgen, damit die Pflanze genug Vorrat an Nährstoffen behält. Wer seinem Rasen Gutes tun will, hält ihn frei von Laub und allem anderen, was ihn bedeckt: Der Lichtentzug führt zum Absterben der darunter liegenden Gräser.
 

10. Planen für das neue Gartenjahr

Im Winter ist Zeit für die Wartung und Pflege von Rasenmäher und anderem Gerät. Was nicht mehr nutzbar ist, sollte ersetzt werden, damit es im Frühjahr gleich wieder losgehen kann. Und es ist Zeit für die Planung: Was haben Sie in der nächsten Gartensaison vor? Bleibt Ihr Garten, wie er ist? Möchten Sie an der Rasenfläche oder an anderer Stelle Veränderungen vornehmen? Brauchen Sie eine Pflege-Beratung durch einen Fachmann? Jetzt ist die beste Gelegenheit für ein Expertengespräch: Rufen Sie uns gerne an!