Holzhütte mit Pflanzen und Blumen im Garten, umgeben von grünen Wiesen.

Richtig gießen: so bleibt dein Garten grün und gesund!

Die Sommer werden immer heißer, und immer längere Trockenphasen (auch im Winter!) machen es den Pflanzen in deinem Garten schwer, gesund und prächtig zu bleiben. Außerdem wird Wasser in Zeiten des Klimawandels immer kostbarer. Und so gerne manch einer(r) sich auch um den eigenen Garten kümmert: Es kostet Zeit, die Beete zu gießen und den Rasen zu wässern. 

Wir verraten dir, wie du bei der Gartenbewässerung Zeit und Wasser sparst und deine Pflanzen trotzdem optimal mit Wasser versorgst.

Tipp 1: Die richtige Rechenformel

Ein Traktor und ein Bagger auf einer Baustelle mit einem großen Container im Hintergrund.

Die Formel für die korrekte Bewässerung bei Sommerwetter lautet: 2x pro Woche 20 Liter Wasser pro Quadratmeter Garten. Das gilt für Rasenflächen und Staudenbeete gleichermaßen.

Aber wie wendest du diese Formel genau an? – Hier ist ein praktisches Rechenbeispiel:

Dein Garten ist 100 qm groß. Du befüllst einen 10-Liter-Eimer mit Wasser und stoppst die Zeit, bis er voll ist. Du stoppst z.B. 30 Sek. Das heißt: für 20 Liter musst du 1 Minute das Wasser laufen lassen. 100 qm x 1 Min = 100 Minuten. Du musst deinen Garten also insgesamt 1 Stunde und 40 Minuten lang wässern, und zwar alle Pflanz- und Rasenflächen gleichmäßig in gleicher Menge. 

Das klingt vielleicht nach einem hohen Zeitaufwand. Bedenke aber: Nach dieser Formel brauchst (und solltest!) du nur zweimal pro Woche wässern! So versorgst du deine Pflanzen wesentlich besser, als wenn du jeden Tag nur ein bisschen wässerst.

Tipp 2: Durchdringend wässern

Die  20 l/qm-Formel hat ihren guten Grund. Jonas Grandits, Chef unseres Pflanzteams, erklärt: „Bei zu kurzem Wässern benetzt das Wasser nur die Oberfläche – darunter ist es in Trockenperioden bis in die Tiefe pulvertrocken – im Hochsommer bis zu achtzig Zentimeter oder mehr. Das Wasser ist also für die Pflanzenwurzeln nicht verfügbar.“

Es muss also so reichhaltig gewässert werden, dass der Boden das Wasser aufnehmen kann. Dann kommt das Wasser auch dahin, wo es gebraucht wird: an die Wurzeln.

Ein Marienkäfer sitzt auf einem grünen Blatt, das mit Wassertropfen bedeckt ist.

Tipp 3: Morgens wässern!

So naheliegend es auch klingt, abends nach Feierabend noch mal eben zu gießen: Wenn möglich, sollte morgens gewässert werden! Dann trocknen Wind und Sonne die Grünflächen schnell gut ab. Wenn man erst abends wässert, verbleibt die Feuchtigkeit auf den Pflanzflächen. Das begünstigt Pilze und Pflanzerkrankungen, und dann hat man genau das Problem, das man eigentlich vermeiden wollte: Einen braunen Rasen und kranke Stauden.

Wer dagegen die Morgenstunden zum Wässern nutzt, kann sich über knackig grünes Gras und vor Kraft strotzende Pflanzen freuen. Das ist dafür (siehe oben!) nur zweimal pro Woche nötig – und ja auch schon etwas von gesundem Frühsport!

 

Tipp 4: Automatische Bewässerung

Wer keine Zeit oder keine Lust zum Wässern hat und seinen Garten trotzdem optimal mit Wasser versorgen möchte, sollte einen Fachmann um die Installation einer automatischen Bewässerungsanlage bitten. Die kann per App an die jeweilige Witterung angepasst werden und sorgt für genau die richtige Wassermenge zur richtigen Zeit. Auf Dauer ist das die nachhaltigste Lösung. Schöner Nebeneffekt: Wenn man in den Urlaub fährt, muss man nicht mehr Nachbarn oder Freunde bitten, den Gartenschlauch anzuwerfen. Eine automatische Bewässerung erledigt diesen Job ganz von alleine!

Sprinkler, der Wasserstrahlen auf einen Rasen ausstößt, mit grünem Gras im Hintergrund.

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